Islamisches Zentrum Hamburg
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Nachrichten Code : 29064
Datum der Veröffentlichung : 6/26/2013 1:31:00 PM
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Bericht zu I'tikaf 2013

Bericht zu Itikaf 2013

Vom 24. Mai bis zum 26. Mai 2013 fand im Islamischen Zentrum Hamburg, zum zehnten Mal in Folge, die innere Zurückgezogenheit (I‘tikaf) statt. I‘tikaf geht zurück bis auf die Zeit des heiligen Propheten Muhammad (s.a.), der sich immer wieder in der Höhle Hira zurückzog, um dort Offenbarungen Gottes zu empfangen. Die innere Zurückgezogenheit dient dem Menschen dazu sich für eine gewisse Zeit aus dem Alltagsleben zurück zu ziehen, um sich wieder auf die Beziehung mit Gott zu besinnen.

Vom 24. Mai bis zum 26. Mai 2013 fand im Islamischen Zentrum Hamburg, zum zehnten Mal in Folge, die innere Zurückgezogenheit (I‘tikaf) statt. I‘tikaf geht zurück bis auf die Zeit des heiligen Propheten Muhammad (s.a.), der sich immer wieder in der Höhle Hira zurückzog, um dort Offenbarungen Gottes zu empfangen. Die innere Zurückgezogenheit dient dem Menschen dazu sich für eine gewisse Zeit aus dem Alltagsleben zurück zu ziehen, um sich wieder auf die Beziehung mit Gott zu besinnen.


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Zu dieser Klausur kamen in diesem Jahr weit mehr als 300 Personen aus ganz Deutschland und weiten Teilen Europas in das Islamische Zentrum Hamburg. Während dieser drei Tage fasteten die Teilnehmenden, um sich voll und ganz auf den Islam zu konzentrieren. Neben den Gebeten und Lesungen aus dem Heiligen Qur‘an, bot das Islamische Zentrum Hamburg ein umfangreiches Programm aus Vorträgen, Bittgebeten, gemeinsamen Qur’an-Lesungen, Diskussionsrunden und Gemeinschaftsgebeten an. Die bereichernden Vorträge, die unter anderem von Ayatollah Dr. Reza Ramezani gehalten wurden, machten deutlich welch wichtige Rolle die innere Zurückgezogenheit (I‘tikaf) für die Menschen in der heutigen Zeit spielt. Das gemeinsame Fastenbrechen (iftar) bot den Teilnehmenden (motakefin) die Möglichkeit sich für den nächsten Tag zu stärken und stellte einen besonders schönen Abschluss der einzelnen Tage da.

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An dieser Stelle möchten wir einige Stimmen und Eindrücke der Geschwister wiedergeben, die wir dieses Jahr zu I’tikaf im Islamischen Zentrum Hamburg interviewen durften:

Schwester Zahra (17) aus Hamburg

Zu aller erst möchte ich Allah dafür danken, dass Er mir die Ehre zuteilwerden ließ, am I'tikaf teilzunehmen. Es war das erste Mal, dass ich an dieser Veranstaltung teilnehmen konnte und ich hätte niemals gedacht, dass dieses Wochenende so spirituell sein würde. Es waren so viele Geschwister anwesend, die sich aufrichtig zum Ziel genommen hatten, an diesem Wochenende Allah näher zu kommen. Neben den Gebeten, die man selbst verrichten konnte, gab es sehr emotionale und lehrreiche Vorträge von den Gelehrten des Islamischen Zentrums Hamburg. Man war praktisch die ganze Zeit über mit Allah verbunden. Zum Schluss möchte ich noch ein Lob ausrichten an die Mitarbeiter im IZH. Sie haben sich wirklich sehr bemüht, dass es jedem gefällt. Möge Allah sie dafür reichlich belohnen.

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Bruder Ali (30) aus Köln

Bevor ich zum I‘tikaf angereist bin, habe ich mir Gedanken darüber gemacht, welche Praktiken ich hier durchführen möchte und wie ich mich hier fühlen werde. Jetzt kann ich sagen, dass es so war, wie ich es mir vorgestellt hatte. Es war zwar ein wenig anstrengend, aber alle blieben standhaft, machten weiter und freuten sich einfach dabei sein zu dürfen. Diese drei Tage der Zurückgezogenheit haben meine Seele gereinigt und diese Reinigung erlaubt mir jetzt Gott besser zu erkennen und dadurch meine Beziehung zu Ihm zu verbessern. Das war einer meiner Ziele, die ich mit Gottes Hilfe auch erreicht habe.


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Schwester Mariam (24) aus Berlin

 Diese drei Tag in der Moschee waren anstrengend, aber die Belohnung, die man für I‘tikaf bekommen kann, hat mich motiviert weiter zu machen. Für mich persönlich war der letzte Tag sehr bedeutend, da wir gemeinsam die gottesdienstlichen Handlungen von Umm Davud verrichtet haben. Die Qur’an-Lesungen waren auch sehr bewegend. Die zeitgleiche Rezitation aller Anwesenden hat mich unglaublich berührt, da sich wirklich alle bemüht haben Gott näher zu kommen. Ich kann dieses spirituelle Erlebnis nur mit Mekka vergleichen. Es waren so viele Menschen hier, aber dennoch war eine solche Ruhe und starke Verbundenheit mit Gott zu spüren.

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Bruder Dawood (27) aus Wiesbaden

In diesen drei Tagen wurde man wieder lebendig. Es waren drei Tag voller Licht und Wissen. Ich persönlich habe eine spirituelle Nähe zu Gott und zu mir selbst gespürt, die ich sonst während des ganzen Jahres vermisse. I'tikaf im heiligen Monat Radschab ist eine wunderschöne islamische Tradition. Ich möchte mich bei allen Geschwistern für diese wundervolle und harmonische Zeit in der Imam Ali Moschee bedanken.


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