Islamisches Zentrum Hamburg
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Nachrichten Code : 42558
Datum der Veröffentlichung : 1/15/2014 2:33:00 PM
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Bericht über Aschura-Veranstaltung im IZH

Am Donnerstag (14. November 2013) fanden sich im Islamischen Zentrum Hamburg tausende Muslime aus In- und Ausland zusammen, um dem Martyrium des Prophetenenkels zu gedenken. Die Veranstaltung im Islamischen Zentrum Hamburg begann um 10:00 Uhr mit einer Qur’an-Rezitation. Es folgte die gemeinsame Rezitation des Bittgebets von Aschura (Ziyarat al-Aschura). Im Anschluss daran gab es einen Vortrag von Ayatollah Dr. Reza Ramezani, dem Leiter und Imam der blauen Moschee an der Alster. Die Veranstaltung endete mit der Verrichtung der Gemeinschaftsgebete und der Rezitation von Trauergesängen zum Gedenken an die Ereignisse von Karbala.

 

Am Donnerstag (14. November 2013) fanden sich im Islamischen Zentrum Hamburg tausende Muslime aus In- und Ausland zusammen, um dem Martyrium des Prophetenenkels zu gedenken. Die Veranstaltung im Islamischen Zentrum Hamburg begann um 10:00 Uhr mit einer Qur’an-Rezitation. Es folgte die gemeinsame Rezitation des Bittgebets von Aschura (Ziyarat al-Aschura). Im Anschluss daran gab es einen Vortrag von Ayatollah Dr. Reza Ramezani, dem Leiter und Imam der blauen Moschee an der Alster. Die Veranstaltung endete mit der Verrichtung der Gemeinschaftsgebete und der Rezitation von Trauergesängen zum Gedenken an die Ereignisse von Karbala.

 

Es folgen einige Auszüge aus der Aschura-Ansprache von Ayatollah Dr. Reza Ramezani:

  • ·         Das Martyrium von Imam Hussayn (a.s.) und die Ereignisse, die damit zusammenhängen, ziehen weltweit die Aufmerksamkeit von Millionen Menschen auf sich. Auf der ganzen Welt versammeln sich die Menschen, um die Botschaften und Lehren Imam Hussayns (a.s.) zu verstehen. Allein in Deutschland hat in den letzten Jahren die Zahl der Muharram-Veranstaltungen stark zugenommen. Wir müssen Gott dankbar sein für diese Gnade. An diesem Wachstum sehen wir, dass die Menschheit durstig ist nach der Persönlichkeit von Imam Hussayn (a.s.). Er ist ein Vorbild für alle Menschen. Der Edelmutige selbst sagte: „In mir ist ein Vorbild für euch“ und dies gilt für jeden Aspekt seines Charakters.

 

  • ·         Aschura war eine große Prüfung. Einige haben diese Prüfung bestanden, andere wiederum fielen durch. Heute müssen wir schauen, wie wir damit umgehen. Welchen Nutzen und welche Lehren ziehen wir aus Karbala? Wir müssen uns bewusst werden, welcher Schatz uns hinterlassen wurde. Es gibt einige Menschen, die sich selbst die geistigen Stufen verwehren. Sie haben einen Verstand, wie alle anderen auch, aber sie nutzen ihn nicht. Stattdessen gehen sie ihren eigenen Weg. Dabei sagt Gott, dass wir alles nutzen sollen, um Ihn zu erkennen. Wenn wir das machen, was Gott von uns möchte, dann werden wir alles erreichen, was wir uns wünschen. Wer ist denn die Quelle aller Dinge? Wer besitzt die schönsten Eigenschaften? Gott ist es der gibt und uns zu dem macht was sein wollen und sind.

 

  • ·         In Karbala sehen wir wahre Dienerschaft. Die Anhänger des Imams hatten die höchsten Ränge der Gottesdienerschaft erklommen. Imam Hussayn sagte: „Ich kenne keine besseren und treueren Helfer als meine Gefährten und kenne keine Familie, die gefügiger und treuer wäre als meine. Gott möge euch einen guten Lohn dafür geben, dass ihr mir helft!“ Das Trauern um den Imam verewigt die hohen Ziele seiner Erhebung und verbreitet den Geist der Gottesdienerschaft. Wenn das Licht der Erkenntnis in die Herzen hineinleuchtet, verbeugt sich der Mensch ergeben vor Gott und vor niemandem anderen. Oberflächliche Dinge der Welt können ihn nicht mehr täuschen und er ergibt sich in jeder Lage dem göttlichen Befehl.


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