Islamisches Zentrum Hamburg
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Nachrichten Code : 42580
Datum der Veröffentlichung : 1/15/2014 4:07:00 PM
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Islamkunde 1 Redner: Ayatollah Dr. Ramezani - Imam und Leiter des islamischen Zentrums Hamburg

Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen.



Aller Lobpreis gebührt Gott, dem Erhabenen, dem Herrn aller Welten. Wir danken Ihm für Seine Gnade und Seine Gaben und bitten Ihn um Hilfe und Rechtleitung in allem, was wir tun, und hoffen, dass Er uns in Seine Gunst aufnimmt. Sein Frieden und Segen seien mit unserem Propheten Muhammad (Friede sei mit ihm), seinen reinen Nachkommen (Friede sei mit ihnen) und seinen rechtschaffenen Gefährten. O Diener Gottes, ich rate mir selbst und Ihnen allen zur Ehrfurcht vor Gott und zum Gehorsam gegenüber Seinen Geboten.

Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen.

 

Aller Lobpreis gebührt Gott, dem Erhabenen, dem Herrn aller Welten. Wir danken Ihm für Seine Gnade und Seine Gaben und bitten Ihn um Hilfe und Rechtleitung in allem, was wir tun, und hoffen, dass Er uns in Seine Gunst aufnimmt. Sein Frieden und Segen seien mit unserem Propheten Muhammad (Friede sei mit ihm), seinen reinen Nachkommen (Friede sei mit ihnen) und seinen rechtschaffenen Gefährten. O Diener Gottes, ich rate mir selbst und Ihnen allen zur Ehrfurcht vor Gott und zum Gehorsam gegenüber Seinen Geboten.

Eine Einführung und einige Punkte

Für jeden Muslim ist es besonders wichtig, zu jedem Zeitpunkt sehr genaue und tiefe Kenntnisse über den Islam und seine verschiedene Aspekte zu besitzen. Mithilfe einer solchen Basis kann der Muslim all seine Worte und Taten am wahren Islam ausrichten. So schien es sinnvoll, ab dieser Woche den Islam selbst als Hauptthema für die Freitagsansprachen zu wählen. Bevor wir aber auf dieses Thema eingehen, sollten einige Dinge erwähnt werden, wonach wir uns mit der Beziehung des Islam zu verschiedenen Dingen befassen werden. Daraus werden Themen entstehen wie Islam und Wissenschaft, Islam und Leben, Islam und Erziehung, Islam und Ethik, Islam und Denken, Islam und internationale Rechte etc.

1.    Der Islam ist eine Religion, die auf der göttlichen Offenbarung basiert. Das bedeutet, dass Gott der Erhabene die Lebensregeln offenbart hat die den Menschen zur irdischen und jenseitigen Glückseligkeit führen werden, und zwar, damit der Mensch nicht länger verwirrt ist, keine Zweifel mehr hegt und sich zu den göttlichen Regelungen verpflichtet, so dass er die Wahrheit und die Freude am Leben findet. Er kommt somit auf den Pfad der Vervollkommnung und wird vor Irrwegen, abwegigen Gedanken und Überzeugungen und falscher Ethik bewahrt.

2.    Das ewige Wunder dieser göttlichen Religion ist der heilige Qur’an. Er ist das heiligste und glaubwürdigste aller Bücher für die Muslime, die ihn als die göttliche Offenbarung und als die Worte Gottes betrachten. Die Muslime sind der Überzeugung, dass dieses Buch herabgesandt wurde, um die Menschheit zu rechtleiten. Diejenigen, die sich an den Qur’an verpflichten und dazu imstande sind, die göttlichen Anweisungen durchzuführen, und darüber hinaus auch Gottesfurcht besitzen, werden die Rechtleitung durch dieses Buch erfahren und zu einem von Gott geliebten Menschen werden. Der Qur’an ist ein lebendiges, heiliges Buch in arabischer Sprache und wurde im Laufe von 23 Jahren von hl. Propheten (s.) zusammengefasst. Er spricht von den Geschichten und Schicksalen der Vergangenen, vor allem da, wo es etwas daraus zu lernen gilt, doch befasst er sich nicht ausschließlich mit der Vergangenheit der Menschen. Der Qur’an ist kein Geschichtsbuch, der die Geschichte vergangener Gesellschaften erzählt und sie analysiert. Er beinhaltet die Wahrheit und das Wort Gottes, und ist erwiesener maßen keines abgeändert worden. Er ist lebendig und für jeden verständlich, und an ihn zu glauben bedeutet gleichzeitig zu denken, zu überlegen und zu verstehen.

3.    Muhammad (s.) ist der Prophet (s.) dieser letzten göttlichen Religion und er gilt als der beste und vollkommenste Mensch in Gottes Augen. Er ist der größte, monotheistische Prophet und er übernahm die Rechtleitung aller Menschen in Gottes Auftragt. Mit seiner edelmutigen Art und makelloser Ethik, die Gott im Qur’an erwähnt, führte und verwaltete er das islamische Volk. 23 Jahre lang bemühte er sich darin, die göttlichen Anweisungen an die Menschheit weiterzugeben, ihnen die Methoden der Selbsterziehung beizubringen und ihnen den Weg zur Glückseligkeit zu zeigen. Dieser letzte, monotheistische Prophet basierte seinen Auftrag mit höchster Kompetenz auf die offenbarte Lehre und erläuterte diese in ihrer vollkommensten Form, und die Geschichte berichtet ganz eindeutig davon, und bestätigt dies. Er nahm die größte Mühe auf sich und ließ die größten Schwierigkeiten über sich ergehen, um seine göttlichen Ziele zu erreichen. Dadurch konnte er entschlossen die göttlichen Befehle als allgemeinen Lebensweg an die Menschheit weitergeben.

4.    Um den Islam richtig zu kennen, muss man seine Quellen kennen. Man sollte den Islam mit anderen Worten von Innen erforschen, und nicht von außen. Der Ansatz, den manche westliche Theologen angewendet haben wird zweifelsohne scheitern und nicht die erwünschten Ergebnisse liefern. Die Hauptquellen des Islam aber, nämlich der Qur’an, die Art des Propheten und der Verstand, die in der Praxis umzusetzen sind, helfen auch darin, den Islam richtig und tief gehend zu erkennen. Man wird feststellen, dass der Islam eine dynamische Identität und Essenz, und verschiedene, persönliche, gesellschaftliche, kulturelle, ökonomische und politische Dimensionen besitzt. Er liefert Lösungen und Anweisungen für alles, was den Menschen und seine Position als göttliches Geschöpf betrifft, und lässt dabei nichts aus.


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