Islamisches Zentrum Hamburg
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Nachrichten Code : 42584
Datum der Veröffentlichung : 1/15/2014 4:28:00 PM
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Islamkunde 4 Redner: Ayatollah Dr. Ramezani - Imam und Leiter des islamischen Zentrums Hamburg

Im Namen Gottes, des Gnädigen,
des Barmherzigen.



Aller Lobpreis gebührt Gott, dem Erhabenen, dem Herrn aller Welten. Wir danken Ihm für Seine Gnade und Seine Gaben und bitten Ihn um Hilfe und Rechtleitung in allem, was wir tun, und hoffen, dass Er uns in Seine Gunst aufnimmt. Sein Frieden und Segen seien mit unserem Propheten Muhammad (Friede sei mit ihm), seinen reinen Nachkommen (Friede sei mit ihnen) und seinen rechtschaffenen Gefährten. O Diener Gottes, ich rate mir selbst und Ihnen allen zur Ehrfurcht vor Gott und zum Gehorsam gegenüber Seinen Geboten.

 

Im Namen Gottes, des Gnädigen,
des Barmherzigen.

 

Aller Lobpreis gebührt Gott, dem Erhabenen, dem Herrn aller Welten. Wir danken Ihm für Seine Gnade und Seine Gaben und bitten Ihn um Hilfe und Rechtleitung in allem, was wir tun, und hoffen, dass Er uns in Seine Gunst aufnimmt. Sein Frieden und Segen seien mit unserem Propheten Muhammad (Friede sei mit ihm), seinen reinen Nachkommen (Friede sei mit ihnen) und seinen rechtschaffenen Gefährten. O Diener Gottes, ich rate mir selbst und Ihnen allen zur Ehrfurcht vor Gott und zum Gehorsam gegenüber Seinen Geboten.

 

Der Begriff “Islam”, Teil 2

In der vergangenen Ansprachen wurde erwähnt, dass der Begriff „Islam“ und seine Derivate vermehrt im hl. Qur’an vorkommen, und dort im Sinne von Ergebenheit dem göttlichen Willen gegenüber, also gleichbedeutend mit der wahren Bedeutung der Dienerschaft und aufrichtigem Glauben an Gott angewendet werden. Dies kann man bereits den Worten Abrahams (a.s.) entnehmen: „Ich ergebe mich Dir, O Herr der Welten.“. Ein Satz des hl. Propheten (s.), der im hl. Qur’an erwähnt wird, hat dieselbe Bedeutung:

„(Sprich:) «Mir ist nur geheißen, dem Herrn dieser Stadt zu dienen, die Er geheiligt hat, und Sein sind alle Dinge; und mir ist geheißen, einer der Gottergebenen zu sein …“

Dies ist ein sehr wichtiger Punkt. Der Qur’an legt anhand dieser Äußerungen die Denkweise der hl. Monotheistischen Propheten (a.s.) dar und besagt, dass all die Edelmutigen ein einziges Ziel verfolgten, nämlich die Verwirklichung des Monotheismus in seinen verschiedenen Stufen im menschlichen Leben. Werden alle Menschen auf diesen Pfad geleitet, erfahren sie das Ziel ihrer Schöpfung, ansonsten werden sie vom Pfad abkommen und sich selbst das menschliche Leben verwehren.

Es ist ganz klar, dass die Menschen, wenn sie den göttlichen Pfad beschreiten und sich den göttlichen Anweisungen unterwerfen würden, die erwünschte Stufe der Vervollkommnung erreichen, den Versuchungen der Triebseele widerstehen, sich von der Dienerschaft der Götzen und falschen Götter befreien, und als freier Mensch, befreit von jeder Versuchung das irdische und jenseitige Paradies erreichen würden. Der Qur’an erklärt dies und betont, dass jeder Muslim an die monotheistischen Propheten (a.s.) zu glauben hat und dass dieser Glaube die Vervollkommnung der Lehren der monotheistischen Propheten durch den letzten hl. Propheten (s.) ermöglicht. So sagt der Qur’an:

„Sprecht: «Wir glauben an Allah und was zu uns herab gesandt worden, und was her abgesandt ward Abraham und Ismael und Isaak und Jakob und (seinen) Kindern, und was gegeben ward Moses und Jesus, und was gegeben ward (allen andern) Propheten von ihrem Herrn. Wir machen keinen Unterschied zwischen ihnen; und Ihm ergeben wir uns.»“

Der Qur’an betont auch den wichtigen Punkt, dass der hl. Prophet (s.) selbst fest an all das glaubt, was ihm offenbart wurde, unter anderem auch an die Propheten vor ihm. Auch ihnen wurde nämlich eine göttliche Mission aufgetragen, und sie alle hatten eine einheitliche Religion. Sie brachten der Menschheit eine einheitliche Botschaft und vermittelten einen einheitlichen Glauben. Gott hat genau diesen Glauben für den Menschen vorgesehen, um ihn zu verbessern und davor zu bewahren, sich auf Irrwegen und in der Finsternis der Ignoranz zu verlaufen. Es war die Unwissenheit der Menschen, die sie hat in der Dunkelheit versinken lassen. Sie brachte Aberglauben in ihr Leben und gab ihnen einen falschen Lebensweg. Sie machte das Leben mühsam und schmerzhaft, versklavte die Menschheit und ließ Armut, Unterdrückung, Ignoranz und Korruption über eine rückständige Gesellschaft herrschen. Solange die Menschheit ihr Leben auf Ignoranz baut, ist sie dazu verurteilt, ein Sklave der Macht und des Reichtums zu sein. Ihre einzige Erlösung besteht darin, den Aufruf der Propheten zum Monotheismus und Dienerschaft des wahren Gottes zu erhören:

„Ihr Gläubigen! Fügt euch Gott und Seinem Gesandten, wenn er euch zum Glauben einlädt, der für euch wahres Leben bedeutet!“

Diesem Aufruf zu folgen wird das Licht der göttlichen Lehren über die Menschheit scheinen lassen und sie von der Gefangenschaft durch imaginäre Ketten befreien. Dies ist der wichtigste Auftrag monotheistischer Propheten:

„…und nimmt ihnen die Bürde und die Fesseln ab, die ihnen angelegt worden waren.“

 

[1] 27:91

[1] 2:136

[1] 8:24

[1] 7:157                         

 


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