Islamisches Zentrum Hamburg
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Nachrichten Code : 73006
Datum der Veröffentlichung : 4/15/2015 2:15:22 PM
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Trauerzeremonie zu Ehren ihrer Exzellenz Fatemeh Zahra (A.S.)

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Zeitgleich mit der Trauerzeit der Mutter der Reinen Nachkommenschaft, ihrer erhabenen Exzellenz, Fatemeh Zahra (A.S.), fand die Trauerzeremonie vom Sonntag, dem 22. April 2015 bis zum Dienstag, dem 24. April 2015 mit der Anwesenheit einer immensen Anzahl von Muslimen und den verliebten Anhängern der Reinen Nachkommenschaft (A.S.) unterschiedlicher Herkunft im Islamischen Zentrum Hamburg e.V. statt.

An diesen Abenden verrichteten die verliebten Anhänger der Reinen Nachkommenschaft (A.S.) des Islam zunächst einmal das Abend- und Nachtgebet (Maghreb und Ishaa) in Form des Gemeinschaftsgebetes unter der Gebetsführung des Herrn Ayatollah Ramezani, Leiter des Islamischen Zentrum Hamburgs, und genossen im Anschluss Programme, wie die Rezitation des heiligen Koran, die Rezitation des Bittgebets (Ziarat) ihrer Exzellenz, Fatemeh Zahra (A.S.), die Rede des verehrten Sprechers, Hojatoleslam Valmoslemin Haj Mohsen Kafi und den Trauergesang des Trauersängers der Reinen Nachkommenschaft (A.S.), Herrn Haj Agha Mahdi Rasouli.

Herr Hojatoleslam Valmoslemin Kafi wies mit belegenden Versen aus dem heiligen Koran und den Überlieferungen der Reinen Nachkommenschaft (A.S.) auf die Zeugen hin, welche das Verhalten und die Taten der Menschen ihr Leben lang beobachten und am Tag des Jüngsten Gerichts die Taten des Menschen bezeugen, und äußerte folgendes:

Ein erziehungsbezogener Aspekt, welchen der heilige Koran und auch die Überlieferungen verdeutlichen und dessen Beachtung eine gravierende erziehungsbezogene Rolle im Leben der Menschen spielen kann, liegt darin, dass der Mensch weiß und sich dessen bewusst ist, dass er im Laufe seines Lebens im Diesseits unter der Beobachtung von Zeugen steht, welche sein Verhalten und seine Taten in vollem Umfang und auch genau untersuchen und am Tag des Jüngsten Gerichts als Zeugen für das Verhalten und die Taten des Menschen hinzu gezogen werden.

Der erste und größte Zeuge der Taten eines jeden Menschen ist Gott selbst. In einigen Versen des heiligen Koran wird auch auf diese Tatsache hingewiesen, sodass beispielsweise folgendes offenbart wird: " الم یعلم بان الله یری " "Weiß er denn nicht, dass Allah sieht? " (Al-Alaq | 96: 14).

Zum zweiten Zeugen zählt die Existenz des heiligen Propheten (S.A.S.) und seiner Reinen Nachkommenschaft (A.S.). Auch diese Wahrheit wird in den Versen des heiligen Koran bestätigt, indem beispielsweise im 105. Vers der heiligen Sure At- Tawba folgendes offenbart wird:

" قُلِ اعْمَلُوا فَسَيَرَ ى اللَّهُ عَمَلَكُمْ وَرَ سُولُهُ وَالْمُؤْمِنُونَ " "Und sag: Wirkt! Allah wird euer Tun sehen, und (auch) Sein Gesandter und die Gläubigen. Und ihr werdet zum Kenner des Verborgenen und des Offenbarten zurückgebracht werden, und dann wird Er euch kundtun, was ihr zu tun pflegtet." (At- Tawba | 9: 105).

Der dritte Zeuge ist die Zeit, welche die Existenz des Menschen umschließt und zum größten Vermögen des Menschen gehört. Nichtsdestotrotz weist der Koran und auch die zahlreichen Überlieferungen auf weitere Zeugen hin, wie beispielsweise der Ort, die Körper- und Gliedmaßen des Menschen, die Engel, der Koran usw. ...

In einem weiteren Bereich seiner Rede wies er auf die erziehungsbezogenen Konsequenzen der Tatsache hin, dass der Mensch Gott stets als Zeugen und Beobachter seiner Taten und seines Verhaltens erachtet, und äußerte folgendes:

Es ist sehr klar und deutlich, dass der Mensch stark auf seine Taten achtet, wenn er sich dauerhaft der Tatsache bewusst ist und sich auch daran erinnert, dass er aus unterschiedlichen Perspektiven unter der Beobachtung des allmächtigen Gottes steht; und diese Beachtung führt zu zahlreichen wertvollen Konsequenzen im Leben dieses Menschen. Zu diesen wertvollen Konsequenzen im Leben des Menschen gehören beispielsweise folgende Aspekte:

  1. Er meidet Fehler und Sünden.
  2. Im Falle der Begehung eines Fehlers, bereut er diesen schnell und bittet um Vergebung.
  3. Da er sich dessen bewusst ist, dass all seine guten und angesehenen Taten vom allmächtigen Gott gesehen und aufgenommen werden, vermeidet er Arglist und Angeberei.
  4. Er vergeudet keinerlei Gelegenheiten sinnlos.
  5. Die Leiden des Diesseits fallen ihm leichter, da er weiß, dass der allmächtige Gott diese sieht und ihn dafür belohnen wird.
  6. Einsamkeit und Zusammenkunft besitzen in seinen Augen keinen Unterschied.

 

Es ist nennenswert zu erwähnen, dass die trauernden Gäste nach der Trauerzeremonie und dem gesamten Programm am segensreichen Tisch der ehrenhaften Tochter des edelmütigen Propheten (A.S.) speisen durften




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